Kostenlose Kreativworkshops am Aktionsbahnhof MOly

Sie sind auf der Suche nach neuen Gestaltungsideen für Schule, Freizeitstätte oder aktive Kulturprojekte, die bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen auf Begeisterung stoßen? Sie interessieren sich für Graffiti, Skateboardfahren oder haben Lust mit Farben und Formen die ungewöhnlichsten Räume entstehen zu lassen?

Mit unseren kostenlosen Kreativworkshops bieten wir Ihnen in der einmaligen Atmosphäre des alten Olympiabahnhofs eine tolle Gelegenheit, sich an künstlerischen, spiel- und sportpädagogischen Techniken auszuprobieren und neue Impulse für Ihr nächstes Gestaltungsprojekt zu erhalten.

Am Samstag, den 23.9.2017, von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr auf dem Treffpunkt MOly – Aktionsbahnhof für alle.
Für Pädagogen, Lehrer und Erzieher, Fachpersonal aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der (inter-)kulturellen Bildung, interessierte Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren

Folgende Workshops stehen auf dem Programm:

Anil Akal: Graffitischrift – Schriftentwicklung anhand eines Buchstabens
Richard Bieger: Rollende Bürger – Steigerung des Selbstwertgefühls durch Skateboardfahren
Piotr Posluszny und Adrian Till: Ideentankstelle – Kreative Raumgestaltung mit Farben und Formen

Alle Workshops sind kostenlos.
Eine Anmeldung unter info@spielkultur.de oder +49 89 383 383 10 ist im Vorfeld erforderlich.

Den Treffpunkt Moly finden Sie am alten Olympiabahnhof. Die nächsten Bus- und U-Bahnstationen sind Riesstraße Süd (Bus 180) und Olympia-Einkaufszentrum (U3). Eine genaue Wegbeschreibung kann unter https://www.spielkultur.de/moly-karte/ eingesehen werden.

Im Folgenden finden Sie weitere Infos zu den Referenten und den in den Workshops vermittelten Techniken:

Graffitischrift – Schriftentwicklung anhand eines Buchstabens
Anil Akal – Graffitisprüher
In seinem Workshop wird der Sprayer Anil Akal zuerst auf die geschichtliche Entwicklung des Graffitis eingehen. Im praktischen Teil des Workshops wird dann gemeinsam mit den Teilnehmer*innen am Aufbau eines Buchstabens gearbeitet, der anschließend farblich gestaltet und aufgesprüht wird.

Rollende Bürger – Steigerung des Selbstwertgefühls durch Skateboardfahren
Richard Bieger – Pädagoge bei Spiellandschaft Stadt e.V.

Ziel des Workshops ist es zu vermitteln, wie durch Skateboardfahren das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen gestärkt sowie eine Förderung ihrer koordinativen und kognitiven Fähigkeiten erreicht werden kann. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie gut das Skateboardfahren für inklusives und integratives Arbeiten eingesetzt werden kann: um Spaß und Freude am Skateboardfahren zu entdecken und anzuregen, braucht es kaum gemeinsame sprachliche Kenntnisse, das Material Skateboard an sich lädt ohne Erklärung und über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg zum Ausprobieren ein. Ein Skateboard hat einen hohen Aufforderungscharakter und übt einen großen Reiz auf Kinder und Jugendliche aus. Durch die enorme Variationsvielfalt fordert es Kinder und Jugendliche heraus: um für sich Fortschritte erleben zu können, müssen sie mit einem sehr hohen Ausmaß an Konzentration an das Gerät herantreten. Gerade hier lassen sich auch große Erfolge im Bereich für Kinder und Jugendliche mit ADHS erzielen.
Methodisch wird im Workshop nach dem Trial and Error Prinzip nach Herbert Spencer Jennings sowie mit dem Modelllernen nach Albert Bandura gearbeitet.

Ideentankstelle -Kreative Raumgestaltung mit Farben und Formen
Adrian Till – Graffitikünstler (Outer Circle e.V. | www.outercircle.de) und Piotr Posluszny – Kulturpädagoge bei PA/SPIELkultur e.V.

Gleicher Ort – neue Bedeutung. Im Workshop von Adrian und Piotr wird ein im Alltag klar definierter Begriff (Tankstelle) von den Teilnehmer*innen mit völlig neuen Inhalten befüllt. Die Mitspieler*innen entscheiden selbstständig und gemeinschaftlich, was hier getankt wird: es können Botschaften, Ideen oder Impressionen werden, Hauptsache anders und kreativ ungewöhnlich.
In der „Ideen-Tankstelle“ entwickeln wir zusammen einen Entwurf, der im Laufe des Workshops mit den zur Verfügung stehenden Materialien aufgebaut und mit Hilfe von Farben und Formen zum Leben erweckt wird. Im Zusammenhang mit der kreativen Arbeit werden den Teilnehmer*innen auch Grundelemente des Graffitis – eine Formsprache auf Basis der Typographie, sowie Kalligraphie – vermittelt. Angewendet wird die Technik im erfahrbaren Raum, der durch die Verbindung von Konstruktion und Bemalung seine Besonderheiten zum Vorschein bringt.

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