Literatur

Bildung in der Stadt
Liebich/ Marx/ Zacharias
Mit Texten zur kommunalen Netzwerkpraxis,
zu Kontexten und Horizonten, Konzepten und Aspekten; Thema Bildung – und mit der Perspektive: Ganztagsbildung und Bildungslandschaft kommunal kooperativ.
Mittendrin: 40 "best practice Modellprojekte" aus München (Kultur- und Schulservice München: www.ks-muc.de) und  Nürnberg (Kultur- und Schulservice Nürnberg: www.ufo-nuernberg.de)
Kunst – Kultur – Schule – Jugend – Soziales – Kulturpädagogik
8 € | 26.02.2005

Gelebter Raum – Beiträge zu einer Ökologie der Erfahrung
Hg.: Die Pädagogische Aktion e.V., München 1989
Es geht um die Inszenierung von Natur-, Spiel- und Kulturräumen in pädagogischer Absicht, es geht um eine situations- und raumbetonte positive Erziehungwirklichkeit für den Alltag der Kinder, Jugendlichen und Familien. Jede Menge Begründungsansätze und Praxisnachweise weitgehend außerschulischer Spiel- und Kulturpädagogik.Mit Beiträgen u.a. von R.Günther, L.LeRoy, W.R.Wendt, K.Rutschky, M.Lenz-Johanns, J.Fromme, B.Sutton-Smith, G.Schäfer, A.Flade, G.Harms, W.Kroner, H.Keller
Spielpädagogik
6 € | 01.01.1989

Gesamtkonzept "Kulturpädagogik in München"
Fortschreibung 1999, 40 Seiten, gemeinsam erstellt von Sozialreferat/ Kulturreferat/ Schulreferat der Landeshauptstadt München im Rahmen des kommunalen Koordinationsforums Kinder- und Jugendkulturarbeit München (KoFo)
Bestellung über:
Stadtjugendamt/ Jugendkulturwerk, Fax 089/ 233-27489
0 € | 01.01.1999

Initiative Kinder- und Jugendmuseum
Hg.: von Kathen/ Zacharias, Unna 1993
Die aktuelle Diskussion um Sinn und Absicht, um Möglichkeiten und Widersprüche eines Kinder- und Jugendmuseums im Kontext der kommunalen Kinder- und Jugendkulturlandschaft. Auf geht´s … Richtung 2000
Grundsätzliches, Praktisches, Stimmungsbilder und Projektdarstellungen, als Anregung auch für andere Felder der Kulturpädagogik/ kulturellen Bildung brauchbar. Mit Adressen und Literaturhinweisen.
6 € | 15.05.1993

Interaktiv – im Labyrinth der Möglichkeiten
Hg.: Wolfgang Zacharias, Remscheid 1997
Schriftenreihe der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung, Band 42, Remscheid, Dezember 1997
Kulturelle Jugendbildung, Kulturpädagogik, Kinder- und Jugendkulturarbeit im Zeitalter von Multimedia, Digitalisierung und Internet: Quo vadis? Sich im "Labyrinth der Wirklichkeiten und Möglichkeiten" neu zu verorten ist an der Zeit. Im Horizont nachhaltiger zukunftsfähige Allgemeinbildung für Kinder und Jugendliche sind Medienkompetenz
10 € | 01.01.1997

Interaktiv – Medienökologie zwischen Sinnenreich und Cyberspace
Hg.: Wolfgang Zacharias – München 2000
Es geht um neue multimediale Spiel- und Lernumwelten für Kinder und Jugendliche – praktisch und konzeptionell. Auf der Suche nach einer kulturpädagogisch und lebensweltlich erweiterten Medienpädagogik werden sowohl Theorie und Empirie wie auch Praxis und Projekte befragt: Positive Bausteine und Antworten auf die "digitale Herausforderung" in pädagogischeVerantwortung.
Soziale und ökologische Einbettung, kommunikative Atmosphäre, erfahrungsreiche Kontexte von "natürlich bis künstlich", kulturell-ästhetisches Ambiente, Inhaltlichkeiten, spezifische Spiel- und Lernformen (altersspezifisch, Jungen/ Mädchen, integrativ, interkulturell) und die angemessenen pädagogischen Bezüge, partizipative Elemente bestimmen die Bildungsqualitäten der neuen Medien, deren möglichen positiven oder negativen Wirkungen. Wir wissen wenig darüber – und sind auf der Suche nach neuen Mischverhältnissen, und Spiel- und Lernorten, nach der je geeigneten käuflichen oder auch eigen produktiv bearbeitbaren Soft- und Hardware, die zudem einer rasanten technischen Veränderungsdynamik unterliegt und die zum Teil traditionellen Generationenverhältnisse ("Die Jungen von den Alten") zum Tanzen bringen, auf den Kopf stellen.
Was etwa wissen wir schon über die Veränderung der Wahrnehmungsweisen, der Zukünfte des "Sinns der Sinne" und der Qualitäten, Prozeduren kultureller Symbolbildung und ästhetischer Produktion der gerade heranwachsenden "Mediengeneration"?
Pädagogische Gewissheiten im Horizont von kultureller Bildung als Teil der Allgemeinbildung gibt es nicht, allerdings zunehmend plausible Reflexionen und funktionierende experimentelle Praxis. Davon handelt das Buch.
8 € | 01.01.2000

Jahresringe Ost West
Zacharias, Schubert
Jahresring Ost West
65 Jahre nicht mehr und nicht weniger
Biografie | 8 € | 16.01.2007

Kommunale Kinder- und Jugendkulturarbeit im Aufwind?
Liebich/ Mayrhofer/ Zacharias, München 1991
Grundlagen, Konzepte, Handlungsansätze, Beispiele, Praxis. Mit Beiträgen von N.Sievers, M.Fuchs, W.Witte, S.Hummel, R.Wiebusch, G.Harms, W.R.Wendt, B.Schäfer, H.Liebich, E.Raab, N.Kirchner, H.Mayrhofer, W.Zacharias. Eigentlich spekulative Grundlagenliteratur zwischen Kulturpolitik und pädagogischer Praxis
5 € | 01.01.1991

Kulturpädagogik – eine Einführung
Wolfgang Zacharias, Opladen 2001
Kunst und Kulturen haben für Kinder und Jugendliche zunehmende und entscheidende Bildungswirkungen. Das neue und innovative Lern- und Erfahrungsfeld Kulturpädagogik bietet dazu vielerlei Orte, Ereignisse, Themen – aktuell aktivierend, lebensweltorientiert und interkulturell: Musik und bildende Kunst, Tanz und Theater, alte und neue Medien, Sinneswahrnehmung und künstlerischer Ausdruck.
20 € | 26.09.2001

München – eine lebenswerte Stadt für Kinder
Hg.: Hildebrand-Pertler/ Liebich/ Löscher/ Zacharias, München 1999
75 Projekte zwischen Kindertagesstätten, urbaner Umwelt, Kinderkultur und Stadtanimation100 Seiten, 750 Farbbilder und mit Texten von Wolfgang Löscher, Rudolf Seitz, Wolfgang Zacharias, Sigi Sommer, Brigitte Rollet, Horst Rumpf, Gert Selle, Peter Hohenauer, Grußworte: Oberbürgermeister Christian Ude
6 € | 01.01.1970

Netzwerke bilden
KS:MUC
Beschreibung …
Kultur, Schule, Bildung, Vernetzen
5 € | 06.07.2006

Pädagogik des Spiels – eine Zukunft der Pädagogik
Hg.: Wegener-Spöhring, Zacharias, München 1999
Ein neues pädagogisches Paradigma wird anvisiert: Spielen und Lernen, Lernen im Spiel als Chance einer offenen Pädagogik, auf dem Weg zu einer Spieldidaktik und Spielanimation – dazu vielerlei Überlegungen, Begründungen. Mit Beiträgen von G.Herburger, D.Elschenbroich, H.Zeiher, R.Thiele, M.Lenz-Johanns, G.Wegener-Spöhring, A.Zangl, H.Scheuerl, H.Mayr-hofer, R.Wiebusch, W.Ebert, W.Zacharias u.a. … praktische Theorie, Theorien und Konzeptionen einer Spielpraxis mit und für Zukunft.
5 € | 01.01.1999

Schnippelbuch Nr. 1
Die Pädagogische Aktion e.V.
Aktuelles abendländisches, schwarz-weißes BILDERARCHIV der visuellen Wirklichkeit, zum graphischen, künstlerischen und pädagogischen Gebrauch, zum Anschauen, Abzeichnen, Nachzeichnen, Collagieren … für fast jeden Zweck und Anlaß
25 € – leider vergriffen! | 01.01.1981

Spielraum für Spielräume – zur Ökologie des Spiels
Wolfgang Zacharias und IPA/ BRD; München 1987
Umwelt als Spiel- und Lernraum, Spielen in der Stadt: Gewinne und Verluste im sozialökologischen Horizont – das bringen über 40 Beiträge, z.B. von U.Bronfenbrenner, H.Zeiher, K.H.Scherler, J.Jakob, B.Meyer, H.Retter, L.Voellmy, H.Mayrhofer, L.Diem, R.Wiebusch, H.Liebich …: Die ganze Stadt als offener Spiel- und Lernraum mit ökologischen Denk- und Handlungsformen zu organisieren – das ist die anspruchsvolle Botschaft.
10 € | 01.01.1987

Vom Umgang mit Dingen
Hg.: Liebich/ Zacharias, München 1987
Über die Dinge und die Bildung des Menschen und vom Museum der Entdeckungen handelt dieser Reader auf der Suche nach neuen museumspädagogischen Konzepten und Programmformen. Dazu gibt es erste Planungsskizzen für ein Kinder- und Jugendmuseum der Zukunft. Fast 20 Projekte und Praxisberichte liefern die erfahrungsgesicherte Substanz dazu.
6 € | 01.01.1987

Zirkuslust
Hg.: S. Schnapp, Wolfgang Zacharias – Unna 1999
Zirkus macht stark und ist mehr …
zur kulturpädagogischen Aktualität einer Zirkuspädagogik
Als spiel- und kulturpädagogische Form sowie als Inhalt hat Zirkus von und mit Kindern und Jugendlichen Konjunktur und Faszination. Hier setzt die soeben erschienene Veröffentlichung an. Zirkuspädagogik und Bewegungskultur sind …
17 € | 01.01.2000

Zukunft Spiel – Verspielte Welt?
Hg.: Liebich/ Zacharias, München 1994
Zeit zum Spielen, Raum zum Spielen, Spielen in und mit der Natur, die ökologische und mediale Dimension des Spiels, Spielen und Spielanimation im Rückblick der Jahrzehnte und in der Projektion auf Zukunft: Verspielen wir in der Gegenwart die Zukunft? Das behandelt diese spekulative Textsammlung. Dazu gibt´s auch Projektbeispiele vom Anfang der 90er Jahre, Spiel international u.a.
6 € | 01.01.1994

„30 Jahre Spiel & Kultur mobil in München“ –  Spiel- und kulturpädagogisches Lesebuch Nr. 5
Gerd Grüneisl/ Wolfgang Zacharias
München 2002, ISBN 3-926691- 27-1
ca. 300 Abb., 210 Seiten
30 Jahre Spiel- und Kulturpädagogik in Wort und Bild mit dokumentarischen und aktuellen Texten: Das bietet diese bunt und reich bebilderte Veröffentlichung, die mehr ist als eine Jubiläumsdiskussion.
Der „Blick zurück nach vorn“ beschreibt einen über 30 Jahre andauernden Prozess mit der Frage „Was war gewollt – was ist geschehen?“ Thematisiert werden dabei die Bedeutung von Spiel und Kultur im kommunalen Zusammenhang, Spiel, Kreativität und Kultur, die „Spielgesellschaft“, Bildungswerte des Spiels, die Stadt als Spiel- und Lernraum und das „neue Spielen“ zwischen „Sinne und Cyber“. Eine genaue Chronologie 1970 – 2002 und viele Dokumente, Texte aus dieser Zeit bilden die Substanz dieser Bestandsaufnahme, auch als erinnernde Sicherung im Prinzip „Ohne Herkunft keine Zukunft“.
Die Herausgeber
Gerd Grüneisl, geb. 1943, Grundschullehrer und Kunsterzieher, seit 1974 in der außerschulischen Kinder- und Jugendkulturarbeit tätig, Mitbegründer der Pädagogischen Aktion e.V. und derzeit Projektleiter Kultur und Spielraum e.V. mit Kulturpädagogischem Dienst, Spielstadt Mini-München, diverse Veröffentlichungen
Dr. Wolfgang Zacharias, geb. 1941, Kunsterzieher, einige Jahre Schuldienst, Mitbegründer Pädagogische Aktion e.V.; Im Auftrag des Kulturreferats LH München Organisation spiel- und kulturpädagogischer Projekte im Rahmen PA/ SPIELkultur e.V. und AG Inter@ktiv; Derzeit u.a. stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (BKJ Remscheid) sowie Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft (KuPoGe Bonn) und des Bundesverbands der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen (BJKE Unna)  
Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude im Grußwort der Veröffentlichung:
„Es war im August 1972: ein wunderschöner roter alter englischer Doppeldeckerbus fuhr durch München und machte Station in den Stadtteilen, in Parks und auf Spielplätzen.
Aus dem Bus quoll sehr ungewöhnliches Material: Autoreifen, Kartons, Netze und Seile, Tonnen, Matratzen, Plastikfolien, Metallgerüste, Leitern, Sofas, Papierrollen, Styroporblöcke, Eimer mit Leimfarben, Werkzeug, alte Kinderwägen und Kleider, Stoffe und Vorhänge, Bretter und Bierkisten (leer!), Wasserhydranten und Maltafeln zu Hauf, vielerlei Krempel und Krimskrams, meist mit der Herkunft: kost nix …  
Es waren 1972 Olympische Spiele in München. Aus diesem Anlass fuhr der erste Spielbus in München, es war etwas völlig Neues: Spielen und Lernen, Spaß und Spannung, Kunst und Kreativität mit üppigen, meist allerdings kostenlos zusammengesammelten Materialien „umsonst und draußen“. Es galt, eine Idee zu realisieren, München kinder- und familienfreundlicher zu machen, neue Spielräume im wörtlichen und übertragenen Sinn zu erobern, Spiel und Spaß auch „pädagogisch“ zu inszenieren und zu akzeptieren. …
Münchner Spielpädagogik ist zu einem auch bundesweiten Markenzeichen geworden. Kommunale Konzepte und Netzwerke wie „kinder- und familienfreundliche Stadt“, „Spiellandschaft Stadt“, „Spielraumkonzept“, die „Spielraumkommission“, das Gesamtkonzept Kinder- und Jugendkultur (KoFo), die „AG Inter@ktiv“ qualifizieren auch heute die Anstrengungen, München lebens- und liebenswert für Kinder und Familien zu machen.
Dies ist erklärte Stadtpolitik und eines unserer wichtigsten kommunalen Ziele zugunsten einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung: Gesunde Umwelt, anregungsreiche Spiel- und Freizeitangebote, das Netz an vielfältigen Spiel- und Freizeiteinrichtungen, Information für Eltern und die Qualifizierung der PädagogInnen gehören dazu.“
Diese Veröffentlichung ist eine Fundgrube für Aus- und Weiterbildung, für Hochschule und Berufspraxis, eine Chance, sich über die Entstehung der neueren Spiel- und Kulturpädagogik am Beispiel der bundesweit bekannten Pädagogischen Aktion, initiativ seit Anfang der 70er Jahre, zu informieren – sozusagen aus erster Hand: Die Herausgeber Gerd Grüneisl und Wolfgang Zacharias sind Mitbegründer dieses expansiven Praxisfeldes und noch immer, auch bundesweit, darin aktiv: Der Weg ging vom ehrenamtlichen Engagement zum professionellen Arbeitsplatz, vom Einzelprojekt zur kommunalen Infrastruktur, von der Spielaktion zur Bildungslandschaft.
10 € | 01.07.2002