FSJ Kultur bei PA/SPIELkultur e.V.

linda-und-hamadaWir freuen uns sehr darüber, dass Linda Pfrogner und Hamada Saidi seit September 2016 Teil unseres Teams sind und die PA/SPIELkultur e.V. tatkräftig mit viel Motivation und neuen Ideen unterstützen!

Was genau ist ein FSJ Kultur?

Ein FSJ Kultur ist ein freiwilliges, soziales Jahr für junge Menschen bis 26, das man in einer kulturellen Einrichtung absolviert. In diesem Jahr kann man viele Einblicke in die Berufswelt sammeln und dabei seine eigenen Fähigkeiten und Interessen entdecken und erweitern. Zudem bieten die 25 begleitenden Bildungstagen die Möglichkeit, sich mit spannenden Themen wie Identität, Arbeiten im Team, Projektmanagement und Anderem auseinanderzusetzen und an künstlerischen Workshops teilzunehmen. Außerdem ist es eine Chance, viele junge Freiwillige aus anderen Einsatzstellen kennen zulernen und auf den Seminaren eine gute Zeit zusammen zu verbringen. Vergütet wird die Vollzeitstelle des FSJK mit einem Taschengeld von 320 Euro monatlich. Bei Interesse findet man auf der Homepage der BAG Spielmobile e.V. viele weitere Informationen über das FSJK und die Bewerbung. Bis zum 31. März 2017 habt ihr Zeit euch für das FSJK 17/18 zu bewerben!
Alle weiteren Fragen zum FSJK bei der PA/SPIELkultur e.V. beantwort sonst auch gerne Sula Karzel : sula.karzel@spielkultur.de

Wir freuen uns auf zahlreiche nette Bewerber!

 

Einblicke in ein Jahr bei der PA/SPIELkultur e.V. mit Änne Sonntag und René Hermann (FSJ 2015/2016)

Warum habt ihr euch zu einem FSJ Kultur entschlossen?

Änne: Obwohl das Abitur bereits ein Jahr her war, war ich mir immer noch sehr unsicher, was genau ich beruflich machen wollte. Eine Freundin brachte mich schließlich auf das FSJ Kultur und ich war begeistert, als ich entdeckte, was für spannende, kreative Einsatzstellen es gibt. Ich wusste, dass ich später einmal im sozialen Bereich arbeiten möchte und so dachte ich, es wäre eine tolle Möglichkeit, um zu testen, ob es wirklich das Richtige für mich ist und viele neue Erfahrungen zu machen.

René: Ähnlich ging es mir auch. Ich hatte zwar schon recht konkrete berufliche Vorstellungen, doch ich erhoffte mir durch das FSJ Kultur einfach meinen Horizont zu erweitern und Tätigkeiten im kulturellen Bereich kennenzulernen.

Haben sich eure Erwartungen erfüllt?

René: Definitiv! Ich bin sehr froh über meine Entscheidung und vor allem mit der Spielkultur haben wir echt Glück gehabt!

Änne: Das geht mir auch so. Ich hätte nie erwartet, so viele neue Erfahrungen zu sammeln, Dinge zu lernen und tolle Leute kennenzulernen!

Was gefällt euch an PA/SPIELkultur e.V. besonders?

René: Die Offenheit, der lockerer Umgang im Team und die Vielseitigkeit in den Arbeitsbereichen. Wir können viel Neues ausprobieren und es macht einfach super viel Spaß hier zu arbeiten!

Änne: Ohja! Das Team hier ist echt super! Ich bin glücklich, bei so einer interessanten Einsatzstelle arbeiten zu dürfen und dass sich hier alle so viel Mühe geben, uns ein tolles Jahr zu bereiten.

René: Super ist auch, dass wir hier die Möglichkeit haben, selbstständig zu arbeiten und uns große Freiheiten für die Umsetzung unserer Ideen und Vorstellungen gelassen wird.

Was sind eure Aufgabenbereiche in der Spielkultur?

Änne: Kurz gesagt, helfen wir vor allem bei der Projektentwicklung, -vorbereitung und -umsetzung. Unsere Zielgruppe sind dabei vor allem Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Dabei gibt es die vielfältigsten Arten von Projekten von Natur, Kunst, Trickfilmworkshop, Mittelalter, Theater bis zu Spiel – und Bastelvormittagen in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Spannend sind auch die Iz-Art Einsätze an unseren Kooperationsschulen, bei denen wir zum Beispiel ein Hörspiel mit den Kindern entwickeln.

René: Außerdem läuft bei uns im Moment zum Beispiel die Spiel – und Lernwerkstatt „Europa entdecken“, in der sich jeden Tag neue Schulklassen spielerisch mit dem Thema Europa auseinandersetzen. Wir sind dabei für eine Gruppenstation zuständig und natürlich auch für das Einkaufen und Nachbereiten des Projekts.

Änne: Zudem helfen wir auch bei Bürotätigkeiten, wie beispielsweise der Verschickung von Flyern und bei der Öffentlichkeitsarbeit.

René: Ganz wichtig ist natürlich gerade im zweiten Teil des FSJK die Konzipierung und Umsetzung unseres eigenen Projekts, für das uns von der Spielkultur ein Budget zur Verfügung gestellt wird. Dabei kann man sich kreativ ausleben und lernt einiges zum Thema Projektmanagement.

Was muss einem bewusst  sein, wenn man darüber nachdenkt sein FSJK bei PA/SPIELkultur e.V. zu machen?

Änne: Ich denke, wichtig ist vor allem, dass man viel Motivation mitbringt und sich so auch nicht von einer 40-Stunden-Woche, der Vergütung und häufigen Wochenendeinsätzen abschrecken lässt.

René: Außerdem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die aktive Arbeit mit Kindern einer der Hauptbestandteile der Arbeit ist, was vielleicht nicht jedem gefällt.

Änne:  Wir haben unsere Entscheidung zum FSJK hier trotz der genannten Dinge nie bereut!

Wisst ihr schon, was ihr nach dem FSJK vorhabt?

René: Ich bewerbe mich gerade für eine Ausbildung als Schneider am Theater. Das wäre echt mein Traumberuf!

Änne: Ich habe vor, im Herbst anzufangen Internationale Soziale Arbeit zu studieren. Im Moment bin ich mir nur noch nicht sicher, in welche Stadt es mich verschlägt 😀